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Thursday, August 04, 2011

Kleine Welt

Neulich zwei echte Helden meiner Kindheit getroffen, & zwar im hintersten Winkel von Massachussets, im Eric Carle Museum of Picture Book Art. Eric Carle, 82 ("Die kleine Raupe Nimmersatt") und Tomi Ungerer, 80 (ya know!): beide in Kinderbüchern aktiv, beide mit sehr besonderem Deutschland-Bezug (Eric - Tomi). Mit beiden flüssig auf deutsch geschnackt. Tomi Ungerer, 80: "Aus Aachen kommst Du? Das ist ja gerade mal ein Stück flußabwärts." Ich schätze, er meinte den Rhein. Diese Welt is so klein.

Thursday, July 21, 2011

Atlantic City

Atlantic City by jankor

Atlantic City, a photo by jankor on Flickr.
Self portrait in the bumper of an old cruiser in Atlantic City. This sky is no sky at all, it's a painted illusion on the ceiling of the "Tropicana Quarter". Everything here is fake but the car - and me, for sure. See more of my shots on my flickr page.

Monday, April 06, 2009

Airborne

Überraschung! Ich sollte nicht erfahren, wohin es zu meinem Geburtstag ging, deswegen Augen zu und los. Ab zur U-Bahn auf den 6 train, in Grand Central umsteigen in den Zug (aber welche Linie?) und schließlich exit im unsagbar hässlichen Pendlerstädtchen White Plains. Warum nur? Wo ging's hin? Umstieg in ein altes, kaum noch fahrtüchtiges ehemaliges New Yorker Taxi. In abgewetzten Polstern, mit gesprungener Windschutzscheibe und auf schleifenden Radlagern ging's kreuz und quer durch die Büsche nördlich von New York.

Meine Phantasie spielte völlig verrückt. Warum sollte mich Kate hierher bringen? Hier gibt es keine Segelboote, keinen Hummer, nichts, eigentlich nur hässliches Hinterland, Pendler und... Moment mal: den Regionalflughafen Westchester Airport. Aber nein, einen Fallschirmsprung werden wir sicher nicht machen, Kate hätte einen dickeren Wintermantel angezogen (wir hatten mehr als 20 Grad Celsius). Das Taxi rollt aus. Was haben wir denn hier? Aha. Panorama Flight Service. Ahh, wir werden fliegen. Genauer gesagt: ICH werde fliegen. Denn hier gibt's Schnupperstunden.

Zur Einstimmung am Flughafen bekommen wir erst mal mal Kaffee und Käsekuchen. Ist schließlich mein Geburtstag, oder? Die New Yorker sind bekannt für ihre unzerstörbare Liebe zum cheesecake, aber einen Teeküchenkühlschrank mit rund einem Dutzend Sorten für die Aviatoren habe ich auch noch nicht gesehen. Also zuckern wir uns etwas auf. Haben wir ja gerade nötig bei unserer Figur, andererseits ist es mein Geburtstag, also...

Gettin' ready with Captain James


Captain James checkt die Cessna 172: Flügel dran, Öl drin, auf geht's! Na gut, der check war doch erheblich ausführlicher.

Captain James ist eigentlich Cargopilot und fliegt unter der Woche Fedex-Kisten zwischen Newark und Boston hin und her. Am Wochenende gibt's ein paar Dollar extra für die Flüge von Westchester aus, etwa für Immobilienmakler, die sich zu Tode stürzen Luftaufnahmen ihrer Häuser machen wollen oder eben für Leute wie Du und ich, die mal einfach eine Runde fliegen wollen, ohne gleich eine Privatpilotenlizenz machen zu wollen. Ein netter Nebenerwerb, solange die Leute nett sind und das Wetter stimmt. Nach 19 Jahren Pilot sein in Florida hat es James wieder in die Heimat zurückgezogen. Beide Eltern sind Piloten, "it flies in the family", witzele ich.

Also dann, was haben wir denn hier: Eine Cessna 172S Skyhawk SP [english | deutsch], das Arbeitspferd unzähliger Flugschulen, den VW Käfer der Luftfahrt, nahezu unverändert von 1956 an bis heute in mehr als 43.000 Exemplaren gebaut. Der Vierzylindermotor leistet 180 hp bei 2.700 U/min, die Flügel haben 11 m Spannweite bei etwas mehr als 8 m Rumpflänge, die Reisegeschwindigkeit liegt bei 122 Knoten (140 mph, 226 km/h). Zumindest mit letzerem ist sie meinem bisher letzten Auto sehr ähnlich (schnüff).

Ready for take-off!

Würden Sie von diesem Mann ein gebrauchtes Auto kaufen?

Da sage mal jemand, Computerspiele wären doof, realitätsfern und überflüssig: Die Stunden, die ich dunnemals vor meinem hochgetunten neunten MS Flugsimulator verbracht habe, waren mir von großem Nutzen: Ich kenne alle Instrumente, Lichter und Schalter, ich weiß sie zu bedienen (bis auf eines, ok), ich weiß schon so ungefähr, wie die Maschine auf meine Steuerungsversuche reagieren wird, und last not least: ich habe eine Ahnung, wie ich das Ding manövriere, ohne dass uns der Käsekuchen hochkommt. Wer hätte es gedacht. Quittiert wird das von einer juchzenden und kieksenden Kate auf dem Rücksitz, die meine Kamera übernehmen muss und flucht, dass das Objektiv so lang ist, dass sie sich nicht ausreichend zurücklehnen kann. Denn "Viersitzer" bedeutet hier natürlich nicht den Ford-Crown-Victoria-Viersitzer, leider immer noch das klassische NYC-Taxi mit V8-Motor und 350 PS, sondern Viersitzer bedeutet hier im übertragenen Sinne, dass sich vier Leute zwei Stühle teilen. Ach nein, es ist schon bequemer, aber eng geht's zu. Fliegen ist ein Kontaktsport, würde ich sagen.

Inflight

Fast wie Käfer fahren: Cessna fliegen.

Etwas ruckiger als auf der Straße wird "gelenkt", denn das hier ist wie eine Mischung zwischen fahren und segeln: Immer mit viel Gefühl, manchmal mit etwas mehr Kraft, honoriert die Cessna die Politik der ruhigen, aber festen Hand. Locker bleiben, aber immer schön die Gegend und die Instrumente im Augen behalten. Die ersten Minuten sind in der Tat ungewohnt und anstrengend.

Hätte Kate mir gesagt, wo es heute hinginge, hätte ich noch etwas geübt am Vorabend. Aber so what, das Wetter ist prima, bis auf ein paar kleine Schubser in der Luft ist alles im grünen Bereich. Ich entspanne mich. Kate fühlt sich sicher, der Pilot lässt mich wirken, mir geht's bestens, was will ich mehr? Das ist einer der Momente, an denen man zufrieden das irdische Dasein verlassen könnte. Aber halt, noch sind wir hier, und was ich hier tue, ist hochgradig ansteckend. Es besteht akute Suchtgefahr. Wer wissen will warum, fliege selbst mal so ein Ding oder lese zwei Büchlein des schreibenden Piloten Antoine de Saint-Exupery: "Nachtflug" und "Wind, Sand und Sterne". Oder mache das alles nacheinander weg.

Ich bin Kate dankbar, dass sie den Flug auf zwei Tage nach meinem Geburtstag verschoben hat, denn an meinem Jubeltag hatte es Hunde und Katzen geregnet und dazu gewittert, dass es eine Freude war, und der Tag danach war windig. Ja, wirklich windig: 22 Knoten Dauerwind mit Böen hoch zu 42 Knoten. (Zum Vergleich: Das entspricht Dauerwind von 40.73 km/h oder 11,31 m/sek, also Windstärke 6 Beaufort, das Ganze dann mit Böen von 77,78 km/h, 21,6 m/sek und Windstärke 9 Beaufort) Und es war sehr böig gestern. Heute dagegen: Sonne satt, eine frische Brise, ein nahezu blanker Himmel. Perfekte Bedingungen.

Über die der Tappan Zee Bridge

Die Tappan Zee Bridge quert den Hudson River an seiner breitesten Stelle.

Gutes Segelrevier, gutes Fischrevier, gutes Wasser. Die hier gefangenen Krabben lieben den tidenbedingten Mix von Süß- und Salzwasser und werden sogar nach Maryland exportiert, damit sie als die berühmten Maryland crabs wieder nach New York importiert werden können. Unser heutiges Flugziel liegt gerade mal zehn Flugminuten entfernt, die Tapan Zee Bridge über den Hudson. Sie überquert den Strom an seiner breitesten Stelle, etwa 20 Meilen nördlich von New York, wo er in den Atlantik mündet. Die Strömungsgeschwindigkeit ist relativ langsam und die Tide drückt das Wasser hinauf bis zu den Schleusen von Troy, nahe Albany, der Haupstadt des Staates New York. Wer in Troy einen Stock ins Wasser wirft, kann ihn etwa zwei Wochen später an der Tappan Zee Bridge vorbeischwimmen sehen. Aber wir sind nicht wegen des Wassers hier.

Manhattan

Keine 20 Meilen entfernt liegt Manhattan unter einer Dunstglocke, im Vordergrund der Palisades Interstate Parkway in New Jersey.

Ungeahnte Blicke tun sich auf. Ich bin bekennender Fan von Google Earth und Google Maps (siehe unten), aber der "echte" dreidimensionale Blick birgt jede Menge Überraschungen: Diesen Steinbruch nahe der Militärakademie habe ich noch nie bemerkt, den Damm samt Stausee da drüben auch nicht. Sieh mal, wie die Autobahn vom Parkway glänzt, ja, das ist Asphalt, das sind keine Wasserflächen. Wie schön der Farbfächer vom Smog über Manhattan aussieht, während wir hier durch saubere Lüfte segeln. Den Hudson nach Süden runter sehend erkennen wir die George Washington Bridge, das Empire State Building, die ganze New Yorker Skyline. Wie wunderschön. Und wie immer im Leben, wenn etwas wunderschön ist, ist es auch schon wieder vorbei. Schwupps, so geht das.

Landing


Scherwindfrei, Spaß dabei: Landing strip 29

Runter kommen sie immer, selten jedoch so locker und sanft wie heute. Ich gebe das Ruder wieder aus der Hand "Here, she's yours again! Thank you very much, that was gorgeous." Schade, schade, die Zeit verging wie im ... Sssauseschritt, aber jedes Ende hat einen innewohnenden Anfang. Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Es war ja nicht das erste Mal, dass Kate und ich gemeinsam in die Luft gegangen sind. Auch wenn sie nun meinte, ich solle mich mal nicht zu sehr dran gewöhnen, dass wir das zu jedem Geburtstag machen.

Back to earth


Flotter Dreier: Cessna 172, beste aller Ehefrauen und Teilzeitpilot (von hinten nach rechts nach links).

Da sind wir wieder. Der Flieger wird ordentlich am Boden festgezurrt und angeschlossen. Yep. Mit einer Kette und Vorhängeschloss wird die Cessna an an einen Ring im Boden fixiert, dazu komen diverse Antidiebstahlgimmicks im Cockpit. Seit den Anschlägen von 2001 hat die Flugaufsichtsbehörde FAA zahlreiche neue Regeln erlassen, die teilweise etwas paranoid wirken. For what's it worth [Nachtrag: Dafür, das passierte nur einen Tag später! Sogar mit dem gleichen Flugzeugmodell.].

Na, trotzdem neugierig geworden? Cessna bietet hier einen Überblick über Flugschulen auch in Deiner Nähe. Mit ca. 12-16.000 Talern für die Privatpilotenlizenz ist man dabei, man benötigt laut FAA rund 40, meist aber bis zu 60 Flugstunden vor der Prüfung.

Weil Amerikaner Rabatte über alles lieben, vergisst James mir nicht zu sagen, dass diese erste Runde durchaus angerechnet werde. Aber er ist ein netter Kerl und nimmt uns sogar noch in seinem Auto mit zum Bahnhof nach Terrytown, wo wir uns zum Abschluss dieses Sonnentages die Tappan Zee Bridge von unten ansehen. Und als wir das Schnurren eines kleinen Flugzeugmotors über uns hören, werfen wir die Köpfe in den Nacken und sagen gleichzeitig: "What a lucky bastard, genau da waren wir vor einer Stunde auch!"


Ungefähre Flugroute | View Larger Map

Monday, March 02, 2009

Endlich!!!


Gestern gab's (endlich) mal wieder Fisch - rohen Fisch. Wie (fast) immer am Sonntag abend. Wie (fast) immer beim besten fish joint der Stadt. Ausnahmsweise dieses Mal mit unseren britisch-chinesischen Freunden aus Brooklyn nebst Familie. Der Abend war nett, hatten wir doch vorher alle zusammen "Milk" gesehen und waren schwer begeistert. Der Höhepunkt des Abends aber kam erst noch - ganz leise und unerwartet.

Nachdem wir durch dichtes Schneetreiben nach Norden gen Heimat stolperten, immer schön die 1st Avenue hoch, konnte ich mein Glück nicht fassen. Im Windschatten des hässlichen McDonalds hat ein neuer Fressladen aufgemacht - nichts ungewöhnliches hier, haben wir doch auf 500 Fuß rund um unsere Wohnung sage und schreibe 56 (sic!) aktive Bars und Restaurants (gerade erst gemessen und mit der State Liquor Authority abgeglichen).

Dieser Platz aber ist anders. "Wechsler's Currywurst" wird betrieben von einem Düsseldorfer bayrischer Abstammung, der auch Kölsch ausschenkt - und Currywurst verkauft. Das ist so, wie ein HunterG-Kommentator schrub, als ob ein New Yorker die Red Sox bejubeln würde - also nahezu völlig undenkbar. Aber André schenkt auch auch Pils, Hefeweisse, und als D'dorfer natürlich auch Alt aus. Und zwar das Uerige vom Fass - laut HuntergathererNYC bekommt er vier der vierteljährlich weltweit zehn exportierten Fässer der Düsseldorfer Brauerei. Also ein gut gemischtes deutsches Angebot.

Deutsche Kneipen mit guter Küche gibt es durchaus in New York, etwa "Zum Schneider" (gerade um die Ecke, 7th ST & Ave C) oder "Loreley" (Rivington St, in der Saison sogar mit weißem frischem Spargel!). Aber eine gute Currywurst zu finden war schwierig. Es gibt den deutschen Currywurst-Peddler Ralph auf der Ecke 5th Ave und 54th St, man kann ins "Hallo Berlin" in Hell's Kitchen gehen (626 10th Ave) und last not least das klassische "Alt Heidelberg" auf der Upper East Side aufsuchen (1648 2nd Ave, direkt neben Schaller & Weber), wo sogar die Latino-Kellner in Lederhosen auftreten - aber das war's dann auch schon fast. Eine Currywurstbude direkt um die Ecke zu haben, hat mir zu meinem New-York-Glück gerade noch gefehlt.

HuintergathererNYC zufolge kommt die Wurst aus gut recherchierter Quelle: Inhaber André Wechsler hat sogar bei der deutschen Botschaft angefragt, wo denn die Diplomaten ihren Currywurstheißhunger zu stillen belieben. Die müssen es ja schließlich wissen als Berufsberliner. Nun kommen die Wurstzutaten für "Wechsler’s Currywurst & Bratwurst " aus drei verschiedenen Quellen, eine davon ist der (auch von mir) hochgeschätzte Spezialitätenladen Schaller & Weber (mehr hier, hier und hier).

Whatsoever, die Tage mache ich mich mal auf den Weg um die Ecke und checke die supplies. Currywurst - wer hat nicht den Grönemeyer-Song im Ohr? Und wer jetzt noch keinen Yieper hat, kann sich hier oder hier oder hier noch ein wenig in Stimmung bringen

Friday, February 13, 2009

Trauer und Wut


Das World Press Photo des Jahres 2009 von Anthony Suau. Detective Robert Cole, ein Beamter des Sheriff's Department in Cleveland Ohio, hat die unangenehme Aufgabe, Hausbewohnern die Zwangsräumung anzukündigen. Wenn Cole ein Haus findet, das schon leer steht, muss er sicherstellen, dass dort keine Waffen verborgen sind oder sich Hausbesetzer, oft Drogendealer, eingenistet haben. Zum Selbstschutz geht Cole mit gezogener Waffe in die Häuser. (Photo: Anthony Suau)
Trauer und Wut können einen angesichts der Finanzkrise hierzulande überkommen. War ich heute morgen noch froh, das Bild des neuen Preisträgers des World Press Photo Award, Anthony Suau, sehen zu können, wurde ich nur noch blass um die Nase, als ich die ganze Bilderserie Struggling Cleveland im Time Magazine gesehen habe.

Ja, es wird permament über die Ungerechtigkeiten publiziert - aber Bilder wirken oft stärker als Worte. Wer noch ein paar (gute) Worte mehr braucht, wende sich an die Atlantic seines Vertrauens: Cops and Squatters. On the foreclosure beat in San Bernardino, by Matthew Quirk.

Tuesday, December 23, 2008

Happy Merry Ho-Ho-Ho!


Merry Christmas and a Happy New Year!
I took "Black is the new black" at the Christmas Market in Aachen, Germany, in Dec 2008.

Wednesday, November 05, 2008

Dancing In The Streets


Skepsis on election day's morning: Will he make it? The expectations are high - also on 2nd Ave on Houston.

Since I was not (yet) allowed to vote, here I just hand over to my beloved wife Kate (I took the pics though):

"With these pix [(c) Janko Puls] I hope you get a sense of the ecstasy we were experiencing in the wee hours of the morning after (no drugs, but perhaps a little wine was imbibed!;-) - and we felt the rest of the world dancing with us. After Obama's acceptance speech, I was on my way to bed...but I could hear out our bedroom window people cheering, so Janko and I decided we had to check out the scene.


The East Village comes out to party!


Dancing in the streets!

People were pouring into the streets to celebrate. Almost everyone was smiling, hugging, shouting, jumping up and down, and generally rejoicing - and yes...dancing in the streets. It seems they spontaneously started to congregate near the intersection shown here (First Avenue and St. Mark's Place, just around the corner from where we live).


1st Ave is shut down by a huge street party.

Slowly it became a crowd that swelled out into the avenue, taking over the intersection and stopping traffic, until the police gently corralled folks into St. Mark's, the smaller side street, and left them there to party, though with their presence on the sidelines (as we saw on our way home two hours later - the last albeit blurry photo).


Make noise! Show your appreciation! Shout out your relief and excitement!

It looks like it was a little hairy for the drivers, as the crowd really did slap on each car that managed to crawl through all who had descended, but everyone - including a poor older Indian cabbie who even had someone stick their hand in his window to rub his bald head - was smiling and shouting and honking / making noise along with the rest of us. You'll see one woman driver was even video taping *us* as she drove by!

Self referential: Yes, we did it!

You can just make out there's someone on top of the bus, who, when it finally made it through after being blocked by this crowd - traffic was stopped for what must have been an hour - the driver had to be warned that he had an "unpaying passenger" atop, and to let him jump down before proceeding uptown.

Ride with MTA!

There were people banging pots and pans, bodhrans and drums, and this woman with her bugle. It was amazing - like a dream (come true! hurray!) - a really incredible, and immensely moving, experience to be a part of, and such a wonderful and fantastic piece of history to have participated in.

World, can you hear us???

Here's to what finally promises to be a brighter, safer, more peaceful future. WE DID IT!"


2.30 am. Dancing crowd on St Marks Place between 1st Ave and Ave A. American flags waving and hanging out of windows, everybody is dancing and singing. A rare view in the East Village... :-)

Monday, October 06, 2008

... und noch eins

Nein, wir machen hier keine großen Videospielereien. Nur der Vollständigkeit halber das zweite "Tina Fay as Sarah Palin Video" aus Saturday Night Live. Diesmal eine Rekonstruktion des Interviews mit Katie Couric. Hoffentlich ist dieser Alptraum bald vorbei.

Friday, September 19, 2008

Wahlkämpfe

Hatte ich bisher gute Gründe, mich zum Irrsinn des Wahlkampfes nicht zu äußern, breche ich kurz mit meiner Regel, um zwei Videos zu präsentieren. Eines ist bitterernst, obwohl es auf mich zuerst wie eine Satire wirkte, das andere ist Satire, die man ebensogut für die reine Wahrheit halten könnte. Was für ein bizarres Land!



The Honorable James David Manning speaks to the media about Bristol Palin. This message was preached on 2 September 2008. (Öffnet im neuen Fenster)


Opening Skit von Saturday Night Live mit Tina Fay und Amy Poehler als "Sarah Palin und Hillary Clinton", Sep. 13 2008

Tuesday, June 24, 2008

Warum in die Ferne schweifen?


Es ist gar nicht so weit. Soso, immer etwas anders als gedacht, die Amerikaner. Unser Sonnenwendwochenende verbrachten wir in Pennsylvania mit seiner reichen Geschichte. Viel Staunenswertes gab's, Felder und Straßen waren gut gefüllt mit Amish.

Doch was noch mehr erstaunte, war auf der Strecke von New York aus über Berlins in rauen Mengen zu stolpern. Von East Berlin, PA, aus etwa geht es immer Richtung Osten nach Berlin, NJ - und das hat sein eigenes West Berlin (im Norden) und East Berlin (im Osten). Wen kümmert's noch, dass East Berlin wesentlich weiter im Westen liegt als Berlin: Google Maps weist den Weg.

Ach ja, und East Berlin, PA, ist zwar nicht pleite, aber so richtig im Geld schwimmen sie nicht, wie das Foto aus dem Stadtpark zeigt:


Bei all den Widersprüchen hier muss wohl kaum erwähnt werden, dass Pennsylvania Dutch natürlich kein flämisch ist, sondern deutsch. Pfälzer haben keinerlei Probleme, diesen Dialekt zu verstehen. Wer mal etwas lesen möchte, besuche einfach das Deutsch-Pennsylvanische Privatarchiv, wo auch das Blättchen "Hiwwe wie driwwe" zu finden ist. Ebenfalls ein guter Startpunkt: Das pennsylvanisch-deitsche Wikipedelche, s frei Uffguckbichli!

Friday, November 30, 2007

US-Bigotterie


Da muss den PR-Hanseln von St. Germain ja ein echter Fehler unterlaufen sein. Bekam ich doch vor zwei Wochen eine schööön verruuuchte Werbepostkarte (links im Bild) für ihr Alkoholgetränk: Eine vintage beauty, rauchend, saufend und die Brust darbietend. "O-ha!" stellten die PR-Hanseln dann wohl fest, "das geht ja gar nicht, wir sind ja in den USA. Eine Waffe rumschleppen darf man hier ja, und saufen ist auch ok, aber: eine entblößte Brust? eine Zigarette? Mon dieu! Das müssen wir schnellstens retouchieren!"
Gesagt, getan, und so fand ich heute an der Ecke Houston und Mulberry die entschärfte Variante als Poster (rechts). Gerade mal noch den Kadi abgewendet und dabei gleich auch noch das erzchristliche Abendland gerettet!
Aber der politically correcte Spuk geht noch weiter: Auf der Website von St. Germain muss man Herkunftsland und Geburtstag angeben, um die Seiten überhaupt betreten zu dürfen. Wer als Geburtsjahr etwa fröhlich "1900!" eingibt, darf auch als Tattergreis die Schranke passieren. Wer jedoch als unter 21-Jähriger auf die Holunderfuselseiten will - dem wird der Zutritt wegen Minderjährigkeit verwehrt. Und dann gibt's da nicht mal diese Bilder zu sehen. Alles sicher, wasser- und klagefest.

Tuesday, April 10, 2007

From above

New York von oben ist einfach klasse: Meine Liebe hat mich zu meinem 40sten mit einem Helikopter-Rundflug über Manhattan überrascht. Das Video dazu gibt's hier bei Youtube.

Was hier zu sehen ist: Wir fliegen den Hudson River hinauf in Richtung Norden. Östlich von uns liegt Manhattan, ihr erkennt den Central Park und das Dakota (wo John Lennon gewohnt hat). Gerade nördlich der Mitte des Central Park liegt das Jacqueline O. Kennedy-Reservoir mitten im Central Park. Etwas nördlich vom Central Park nahe dem Ufer des Hudson River erkennt ihr eine große Kirche: die Riverside Church mit dem höchsten Kirchturm der Stadt (Tipp: Besichtigung interessant und kostenlos - gute Sicht). Davor seht ihr "Grant's Thomb", das Grabmal für den Bürgerkriegs-General und späteren US-Präsidenten.

Bahamavention on the subway


Wer diesen Herrn sieht, reitet wahrscheinlich gerade "the beast" - sitzt also in der New Yorker Subway - und stiert notgedrungen auf die Werbeplakate über den Zugfenstern. Denn es ist Frühjahr, Pläne werden geschmiedet, und nun werben gerade statt der Alkoholproduzenten, Privatschulen und Schönheitsoperateuren die Reiseveranstalter. Die "Bahamavention"-Kampagne des dortigen Touristenbüros verspricht nichts weniger als die Wiedererfindung des Selbst auf den Bahamas. Wer etwas wacher ist, als sich von einem Unternehmen neu erfinden zu lassen, weil er eh schon aussieht wie seine eigene Schrankwand, hat nun die Möglichkeit, sich andernorts und anderweitig verführen zu lassen:


"Cheat on New York" fordert uns Zurückgebliebene die Fluggesellschaft Delta auf und wirbt auf nämlichen Plakaten mit fantastischen Bildern von Kirchen in Bukarest, Seide in Accra, den Mayatempeln in Südamerika - und für Deutschland mit den unvermeidlichen Fässern der Spaten-Brauerei.

Wednesday, February 14, 2007

Ozapft is!

Poll der Woche: Wer soll CSU-Chef werden?
* Edmund Seehofer
* Michael Huber
* Erwin Glos
* Horst Stoiber